Ziele


Bildung

Im Wettbewerb um die Besten im Land und das leistungsfähigste Bildungssystem liegen wir Bayern im Vergleich seit Jahren ganz vorn. Trotzdem: Veränderte gesellschaftliche Bedingungen, das zunehmende Tempo bei der Wissensvermittlung, der hohe Technisierungsgrad unserer Wirtschaft und gänzlich andere Konditionen für den Arbeitsmarkt erzwingen Veränderungen – oft schnell und in großem Umfang.

Deshalb behalten wir für die nächsten Jahre den weiteren Schulenausbau im Blick. Die zusätzliche Realschule in Kaufering, das demnächst fertige Rasso-Gymnasium in Fürstenfeldbruck, die notwendige Ergänzung der beruflichen höheren Schulen FOS und BOS verlangen ergänzende kommunale Investitionen. Zahlreiche neue Planstellen und eine bessere Ausstattung durch die Schulträger, aber auch den Freistaat, benötigen auch die anderen Schularten. Weil wir gegen den Trend in weiten Teilen des Freistaates auch in diesen Tagen weiteren Bevölkerungszuwachs haben, will darauf geachtet sein, dass die Klassen nicht zu groß werden, die Schulsprengel (insbesondere für die Volksschulen) den richtigen Zuschnitt haben und ortsgebunden bleiben. Deshalb müssen Bildungsinvestitionen in der Schule auf hohem Level bleiben und für die Hochschulen konsequent aufwachsen, damit Schulabschließer und Berufseinsteiger in der vorhandenen großen Vielfalt vom Angebot bayerischer Schulpolitik Gebrauch machen können: „Kein Abschluss ohne Anschluss!“ Wir treten dafür ein, die Durchlässigkeit zwischen den Schultypen pragmatisch zu sichern, die Betreuungsqualität und -intensität an den Schulen (Ganztagsangebote) zu erweitern und die Laufbahnberatung für die jungen Menschen im Sinne eines längst unverzichtbaren „lebenslangen Lernens“ zu verbessern.