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Vom Zuhörer zum Teilnehmer

am 21.10.2012

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt stimmte in Hofstetten auf den Wahlkampf ein

Von Dieter Schöndorfer

Umweltminister Marcel Huber kommt zum politischen Aschermittwoch nach Reichling, Finanzminister Markus Söder im Juni nach Denklingen (Hirschvogel), Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat sich ebenfalls für einen Besuch angesagt und Peter Gauweiler möchte ins Fuchstal. Der Hintergrund für die besondere Attraktivität der Region Landsberg – und vermutlich nicht nur der – liegt natürlich im Doppelwahljahr 2013 (Landtags- und Bundestagswahl), für das sich CSU-Generalsekretär auf „härteste“ Auseinandersetzungen einstellt.

Deshalb hätten sich die Christsozialen, so Generalsekretär Alexander Dobrindt bei der Kreisversammlung der CSU Landsberg, wie keine andere Partei im Freistaat so früh auf die Wahlen fokussiert. Dabei sei klar, dass die gesamte Republik auf die Landtagswahlen im September schauen werde. Es gehe um die Frage, ob Bayern ein bürgerliches Land bleibe. Welche Anstrengungen die Mitbewerber unternehmen, zeige am besten das Beispiel der SPD, deren Wahlkampf, so weiß Dobrindt, massiv und mit erheblichen finanziellen Mitteln durch die Bundes-SPD befördert werde. Alexander Dobrindt: „Die Linken wollen die bürgerliche Bastion Bayern unbedingt schleifen.“ Den Optimismus, dies zu verhindern, begründete der Generalsekretär im Rückhalt, den er vor Ort „regelrecht spüren“ könne. Wo sonst gäbe es Beispiele wie den ehemaligen Minister und Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Goppel, der sich bereit erklärte, auf der Landesliste und nicht als Direktkandidat möglichst viele Stimmen für seine Partei zu gewinnen.

Er selbst wolle in seinem Bundeswahlkreis, zu dem auch Landsberg gehört, künftig bei Sonntagsstammtischen zu Gast sein, sich mit den Bürgern treffen, unterhalten, diskutieren, Rede und Antwort stehen. „Das Konzept wird unter dem Titel ’Vom Zuhörer zum Teilnehmer’ umgesetzt“, deutete Dobrindt an, dass er seinen einst eingeschlagenen Weg weiterentwickeln und die Bürger noch mehr aktiv einbinden möchte.

Begleitet wird er dabei schon seit einiger Zeit vom Landsberger Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Alexander Dorow. Auch ihm sind der direkte Kontakt und das unmittelbare Gespräch mit den Bürgern wichtig. Der Bedarf dazu, so Dorow, sei spürbar gewachsen, was er an der zunehmenden Zahl der Besucher seines jüngst in Landsberg (Vorderer Anger) eröffneten Bürgerbüros feststellen könne. Im Bericht des Kreisvorsitzenden deutete er Diskussionen über die Zusammenlegung von Ortsverbänden an. Dazu werde derzeit im Kreisverband über neue Konzepte und Repräsentanten nachgedacht. Näheres dazu möchte er in der nächsten Mitgliederversammlung (vermutlich Ende April/Anfang Mai) vortragen. Bis dahin wird dann auch die neue Homepage des Kreisverbandes fertig sein, die wohl Ende Januar online gehen soll.

Quelle: Landsberger Tagblatt Nr. 296 vom 22.12.2012, Seite 21

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