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Nicht aus den Augen verlieren

am 24.08.2013

CSU-Politiker Dorow und Goppel zu Besuch in Landsberg

Landsberg Die CSU-Landtagsabgeordneten Alex Dorow und Dr. Thomas Goppel haben bei ihrem „Tag im Stimmkreis“ Institutionen und Unternehmen in Landsberg besucht. Organisiert wurde der Tag vom CSU-Ortsverband. Die beiden Politiker wurden von Stadträtin Barbara Juchem und den stellvertretenden Ortsvorsitzenden Petra Ruffing und Berthold Lesch begleitet. Die beiden Abgeordneten versprachen, auch über den Tag hinaus, die Einrichtungen und Firmen nicht aus den Augen zu verlieren.

Erste Station war „Kathi 38“, eine Kontakt- und Begegnungsstätte für Menschen, die mit einem Suchtproblem zu tun haben. Dem Tag eine Struktur zu geben, sei für viele hilfreich, um die Sucht zu bewältigen, erfuhren die beiden Abgeordneten. Träger ist der Caritasverband, dessen Mitarbeiter wünschen, dass noch mehr Personen mit Suchtproblemen dieses Angebot nutzen.

Weiter ging es zur RPK Landsberg, einem Zentrum für medizinisch berufliche Rehabilitation der Herzogsägmühle. Dort werden Menschen mit seelischer Erkrankung oder Suchtkranke darauf vorbereitet, wieder in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden. Das RPK betreibt sowohl ein Wohnhaus für 20 Klienten als auch die von den Landtagsabgeordneten besuchte Werkstätte für 30 Personen. Durch die Räumlichkeiten wurden die Besucher von einer Klientin geführt, die allen sehr anschaulich und charmant den Alltag in den Werkstätten näher brachte. Ein großes Problem für die Verantwortlichen sei die Suche nach Praktikumsplätzen für ihre Klienten, da viele Unternehmen sehr zurückhaltend auf Anfragen reagierten.

Danach besuchten Dorow und Goppel die Firma Solar Heisse. Das Unternehmen feiert im nächsten Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Solar Heisse errichtet Fotovoltaik- und Solarthermieanlagen – überwiegend für Privathäuser. Man werde sich in nächster Zeit verstärkt auf die Energiespeichersysteme konzentrieren, sagte Firmenchef Wilhelm Heisse.

Letzte Station war das Unternehmen Heizung, Sanitär und Solar von Wolfgang Sirch. Von den Anfängen des Unternehmens in der Wohnung in München ausgehend beschäftigt die Firma heute 15 Mitarbeiter. Gerne würde der Firmeninhaber auch heuer einen Lehrling ausbilden, doch er habe – wie viele andere Handwerksbetriebe – das Problem, geeignete junge Leute zu finden.

Zu viel Bürokratie bei öffentlichen Ausschreibungen

Über Aufträge brauche sich der Firmenchef allerdings keine Sorgen zu machen, denn viele Privathaushalte würden in effiziente und moderne Heizungssysteme investieren. Gegenüber Alex Dorow und Thomas Goppel kritisierte er, dass die Bürokratie bei öffentlichen Ausschreibungen immer mehr zunehme und für kleinere Betriebe nur schwer bewältigbar sei. (lt)

Quelle: Landsberger Tagblatt vom 24.08.2013, http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Nicht-aus-den-Augen-verlieren-id26738281.html, zuletzt aufgerufen am 24.08.2013

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