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am 25.07.2013
Wahlkampf: 250 Besucher bei CSU-Veranstaltung in der Fuchstalhalle

Fuchstal Zehn Mal gastieren Wilfried Scharnagl und Dr. Peter Gauweiler mit ihrer Veranstaltung „Bayern zuerst – Reden über das eigene Land“ im ganzen Freistaat. Warum dies neben den Metropolen München, Nürnberg und Augsburg ausgerechnet im Fuchstal passiert, wusste CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt zu beantworten: „Wo könne man besser über Bayern reden als in einer Region, in der Heimatverbundenbeit gelebt wird?“ Etwa 250 Gäste aus einem größeren Umkreis waren trotz Hitze zu dieser
Wahlkampfveranstaltung in die Fuchstalhalle gekommen.

Für den Fuchstaler Ortsvorsitzenden Georg Kirchbichler war es eine Ehre, auch im Namen der CSU-Gruppierungen aus Denklingen und Unterdießen zahlreiche Landes- und
Konununalpolitiker begrüßen zu können. Die Vorstellung der Hauptredner übernahm Alexander Dobrindt. Er sprach von Wilfried Scharnagl als einer Persönlichkeit, die heute noch wie zu Zeiten von Franz Josef Strauß die Stimme der Partei symbolisiere, und von Gauweiler als jemanden, der zwar manchmal als „Ruhestörer in Europa“ geschmäht werde, bei dem man diese Ruhestörung aber als wichtige Aufgabe eines Politikers sehen müsse.

Knapp zwei Stunden sprachen die Urgesteine der CSU dann über Bayern und ihre Partei. So ließ Scharnagi, früherer Chefredakteur des Bayernkuriers, Jahrzehnte bayerischer Politik Revue passieren. Dabei würdigte er mit Blick auf Dr. Thomas Goppel die Rolle von dessen Vater Alfons Goppel als wahrer „Landesvater“.

Ausführlich ging er auf die Ursachen der Stimmenverluste der CSU im Jahr 2008 ein. Dann würdigte er die Stellung des immeer noch christlich geprägten Bayerns im Vergleich zu anderen Bundesländern. Vehement beklagte er die Versuche, Einfluss auf die bayerische Politik zu nehmen. Ähnlich war es von Gauweiler zu hören. Er bekundete zwar seine Sympathie für einen europäischen Verbund, zur Einheit gehöre aber ebenso die Vielheit. Kritisch setzte er sich mit der europäischen Währungspolitik des „Gelddruckens“ auseinander. In Bezug auf die Euro-Bonds sprach er von der Ausgabe einer Scheckkarte an alle Länder für ein Konto, auf das Deutschland maßgeblich einzahle. Er forderte, die Möglichkeit zu schaffen, dass angeschlagene Länder auf Zeit aus der Eurozone ausscheiden.

Angesichts der fortgeschrittenen Zeit wurden von den Rednern nur noch vier Wortmeldungen ausführlich beantwortet. Diese setzten sich mit dem Hungerstreik der Asylbewerber in München, dem Instrument der Voiksabstinunung, der Belastung der Haushalte durch zu hohe Strompreise und Mieten und der Situation der Mittelschule auseinander.

Landtagsabgeordneter Alex Dorow fasste den Tenor des Abends zusammen, in dem er von dem Bayern als jemanden sprach, der zwar nichts Besseres, aber doch etwas Besonderes sei. Musikalisch urnrahmt wurde die Veranstaltung durch die Leederer Tanzlmusik „G’hupft wia g’sprunga“.

Quelle: Landsberger Tagblatt Nr. 170 vom 25.07.2013

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