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Staatsministerin Ilse Aigner zum Politischen Josefitag in Denklingen

am 10.04.2015
Copyright Christian Rudnik

Denklingen, 20.03.2015 – Mit dem Politischen Josefitag knüpfte der neu gegründete CSU-Ortsverband Denklingen-Fuchstal-Unterdießen an eine lange Tradition erfolgreicher politischer Veranstaltungen an. Mit Staatsministerin Ilse Aigner und Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel waren einen Tag nach dem Josefstag gleich zwei politische Schwergewichte zu Gast in Denklingen. Ortsvorsitzender Michael Kießling konnte neben zahlreichen Ehrengästen etwa 230 Besucher in der Mehrzweckhalle Josefitag begrüßen. Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgte der Musikverein Denklingen.

Als ehemalige Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz lobte Aigner zu Beginn Ihrer Rede den wichtigen Beitrag der Landwirtschaft für die bayerische Kulturlandschaft und spannte dann den Bogen zur Wirtschaftspolitik.

Ministerin Aigner lobte das Handwerk und den Mittelstand und erklärte, dass das Unternehmertum weiter gestärkt werden müsse. Aus diesem Grund investiert Bayern mit der Digitalisierungsstrategie und der Gründeroffensive enorm in die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmen.

In Sachen Energiewende erklärte Wirtschaftsministerin Aigner, dass die Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge getroffen werden müssen. Als erstes geht es um Energieeffizienz und Energieeinsparung, dann um Energieproduktion und schließlich um die Frage des Energietransports.
Ein Baustein im Bereich der Energieeinsparung ist die steuerliche Anerkennung der energetischen Gebäudesanierung ohne eine Gegenfinanzierung durch Wegfall des Handwerkerbonus.
Bei der Energieproduktion soll auf CO2-freundeliche Gas- anstatt auf Kohle-Kraftwerke gesetzt werden. Dazu sei eine Systemwende bei der Förderung konventioneller Energieträger notwendig.
Und sie plädierte dafür, dass keine Stromtrasse mehr gebaut werden soll als zwingend erforderlich ist.

In seinem Schlusswort zitierte Dr. Thomas Goppel in Bezug auf die Asylthematik das Motto der Wittelsbacher „Leben und leben lassen!“, das Bayern seit Jahrhunderten geprägt hat.

Abschließend bedankte sich Michael Kießling bei den Gästen, der Feuerwehr, dem Musikverein, den Helfer und Unterstützern des CSU-Ortsverbandes.

Foto: Christian Rudnik

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